Spatenstich mit 100 Menschen

24.08.2016
- Die Wyon AG in Rüte ist seit 1999 von zwei auf 100 Mitarbeiter gewachsen. Nun reicht der Platz im bestehenden Gebäude nicht mehr. Am Montag fand deshalb der Spatenstich für den dringend benötigten Anbau statt.

100 Personen mit Bagger auf ein Foto zu bekommen, ist nicht einfach. Für den Spatenstich der Wyon AG in Rüte müssen aber alle Mitarbeiter vor die Kamera. Ganz unter dem Motto: «Von allen ─ für alle», wie CEO Paul Wyser erklärt. «Alle Mitarbeiter haben mitgeholfen, dass wir nun diesen Neubau realisieren können», sagt er. Die Qualität in der Produktion habe entscheidend zum Erfolg beigetragen, wie auch die neuen Produkte, die entwickelt wurden, und die im Neubau hergestellt werden sollen, wenn er fertig ist.

Stetig gewachsen
Die Wyon AG ist weltweit Marktführer in der Produktion von aufladbaren Akkus für Cochlea-Implantate. Begonnen hat die Firma 1999 mit zwei Mitarbeitern. 2013 wurde der neue Standort in Rüte bezogen. Das Unternehmen ist stetig gewachsen und beschäftigt nun rund 100 Mitarbeitende. Der Platz ist bereits wieder knapp geworden, deshalb wird nun ein Neubau realisiert. Am Montag führte Philipp Wyser mit dem Bagger den Spatenstich aus. Er wird voraussichtlich mit der Eröffnung des Neubaus Anfang 2018 neuer CEO der Wyon AG.
Der Neubau wird an das bestehende Gebäude gebaut und als Spiegelung dessen nochmals eine Fläche von 25,6 auf 45,6 Meter einnehmen. Mit der Realisierung des Annexbaus können 50 bis 60 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Parallel zu den Bauarbeiten laufen in der Wyon AG die Vorbereitungen für die geplanten Produkte. «Wir müssen noch verschiedene Tests machen und wollen Kundenwünsche einfliessen lassen. Diese geplanten Produkte möchten wir zukünftig im Neubau produzieren», sagt Paul Wyser.

10 Millionen Franken
Der Neubau wird eine Bruttogeschossfläche von 3570 m² aufweisen. Eine Passerelle wird den Neubau mit dem bestehenden Gebäude verbinden. Die Kosten für den Bau belaufen sich auf Rund 10 Mio. Franken. Wenn alles nach Plan läuft soll das Gebäude Ende 2017 bezugsbereit sein.

 

(Artikel Volksfreund, 24. August 2016, Text und Bild Mirjam Bächtold)